Wurzeln stärken

Elternforum für Entwicklung und Lernen

Ein geschützter Raum für Austausch, Verständnis und gemeinsame Wege – für Eltern, die ihre Kinder liebevoll begleiten und stärken möchten.

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  • Thema von seemo im Forum Wie du Konflikte mit d...

    Konflikte gehören zu jeder Beziehung dazu. Wo Menschen zusammenleben, unterschiedliche Bedürfnisse haben und den Alltag gemeinsam bewältigen, entstehen zwangsläufig Meinungsverschiedenheiten. Das ist völlig normal und sogar wichtig, denn Konflikte können helfen, Beziehungen weiterzuentwickeln und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

    Schwierig wird es jedoch dann, wenn Kinder zwischen die Fronten geraten.

    Kinder spüren Spannungen oft viel früher, als Erwachsene vermuten. Sie nehmen Blicke, Stimmungen, unausgesprochene Vorwürfe und Veränderungen im Umgang miteinander sehr genau wahr. Häufig fühlen sie sich verunsichert, obwohl niemand offen über den Konflikt gesprochen hat.

    Kinder brauchen keine perfekte Familie

    Viele Eltern glauben, dass ihre Kinder niemals Streit erleben dürfen. Das ist weder realistisch noch notwendig.

    Kinder dürfen erleben, dass Menschen unterschiedliche Meinungen haben. Sie dürfen sehen, dass Konflikte entstehen und wieder gelöst werden können.

    Wichtig ist jedoch, wie Konflikte ausgetragen werden.

    Kinder profitieren davon, wenn sie erleben:

    respektvolle Kommunikation
    gegenseitiges Zuhören
    Kompromissbereitschaft
    Entschuldigungen
    Versöhnung

    Dadurch lernen sie wichtige Fähigkeiten für ihre eigenen Beziehungen.

    Was Kinder belastet

    Besonders belastend sind Konflikte, wenn:

    laut geschrien wird
    Beleidigungen fallen
    Schuldzuweisungen ausgesprochen werden
    Kinder Partei ergreifen sollen
    Kinder als Boten eingesetzt werden
    ein Elternteil schlecht über den anderen spricht
    Konflikte über Wochen oder Monate ungelöst bleiben

    In solchen Situationen fühlen sich viele Kinder hilflos und verantwortlich, obwohl sie keinerlei Einfluss auf die Probleme der Erwachsenen haben.

    Konflikte gehören nicht auf die Schultern von Kindern

    Kinder sollten niemals die Rolle eines Vermittlers übernehmen müssen.

    Sätze wie:

    „Sag deinem Vater mal ...“
    „Deine Mutter versteht mich einfach nicht.“
    „Auf wessen Seite bist du?“

    bringen Kinder in einen Loyalitätskonflikt.

    Sie lieben beide Elternteile und möchten keinem von ihnen wehtun.

    Deshalb ist es wichtig, Konflikte dort zu lösen, wo sie hingehören: zwischen den Erwachsenen.

    Fünf hilfreiche Strategien
    1. Konflikte nicht vor den Kindern eskalieren lassen

    Nicht jedes Thema muss sofort geklärt werden.

    Manchmal ist es sinnvoll zu sagen:

    „Darüber sprechen wir später in Ruhe.“

    2. Ich-Botschaften verwenden

    Statt:

    „Du machst immer alles falsch!“

    lieber:

    „Ich fühle mich gerade überfordert und wünsche mir Unterstützung.“

    3. Zuhören statt gewinnen wollen

    Oft geht es in Konflikten nicht darum, wer Recht hat, sondern darum, verstanden zu werden.

    4. Versöhnung sichtbar machen

    Wenn Kinder einen Streit mitbekommen haben, dürfen sie auch erleben, dass eine Lösung gefunden wurde.

    Ein einfaches:

    „Wir haben darüber gesprochen und alles geklärt.“

    kann Kindern große Sicherheit geben.

    5. Unterstützung annehmen

    Manche Konflikte lassen sich nicht allein lösen.

    Paarberatung, Familienberatung oder Coaching können helfen, neue Wege miteinander zu finden.

    Was Kinder wirklich brauchen

    Kinder brauchen keine Eltern, die niemals streiten.

    Sie brauchen Erwachsene, die respektvoll miteinander umgehen, Verantwortung für ihre Gefühle übernehmen und zeigen, dass Konflikte lösbar sind.

    Wenn Kinder erleben, dass Schwierigkeiten gemeinsam bewältigt werden können, entwickeln sie Vertrauen, Sicherheit und wichtige soziale Kompetenzen für ihr eigenes Leben.

    Diskussionsfrage für das Forum

    Wie geht ihr mit Konflikten in eurer Familie um?

    Habt ihr Strategien gefunden, die euren Kindern Sicherheit geben und gleichzeitig Raum für ehrliche Gespräche zwischen den Erwachsenen lassen?

  • Thema von seemo im Forum Wie lernen Kinder Empa...

    Warum Mitgefühl nicht „anerzogen“, sondern erlebt wird

    Empathie gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung erwerben können. Sie beeinflusst Freundschaften, Konfliktlösungen, Selbstwertgefühl, Lernen und später sogar Partnerschaften sowie den beruflichen Umgang mit anderen Menschen.

    Doch Empathie entsteht nicht einfach automatisch.

    Kinder lernen Mitgefühl nicht durch Vorträge oder Strafen.
    Sie lernen Empathie vor allem durch Beziehung, Erfahrung und Vorbilder.

    Die Frage lautet daher nicht nur:

    „Wie bringe ich meinem Kind Empathie bei?“

    Sondern vielmehr:

    „Welche Erfahrungen helfen einem Kind dabei, Gefühle anderer wahrnehmen und verstehen zu können?“

    Was bedeutet Empathie überhaupt?

    Empathie bedeutet:

    Gefühle anderer wahrzunehmen
    sich in andere hineinversetzen zu können
    emotionale Signale zu erkennen
    Verständnis für andere Menschen zu entwickeln
    Rücksicht nehmen zu können

    Empathie bedeutet jedoch nicht, immer allem zuzustimmen oder eigene Bedürfnisse aufzugeben.

    Ein empathischer Mensch darf Grenzen setzen.
    Er kann gleichzeitig mitfühlend und selbstfürsorglich sein.

    Empathie beginnt erstaunlich früh

    Schon kleine Kinder reagieren auf Gefühle anderer.

    Ein Kleinkind kann beispielsweise:

    traurig werden, wenn ein anderes Kind weint
    jemanden trösten wollen
    erschrecken, wenn Erwachsene laut streiten
    Freude anderer Menschen spiegeln

    Das bedeutet:
    Die Grundlage von Empathie ist biologisch angelegt.

    Doch ob sich diese Fähigkeit weiterentwickelt, hängt stark von den Erfahrungen des Kindes ab.

    Kinder lernen Empathie durch Beziehung

    Empathie wächst dort, wo Kinder selbst empathisch behandelt werden.

    Wenn Erwachsene:

    zuhören
    Gefühle ernst nehmen
    verständnisvoll reagieren
    Sicherheit geben
    emotional erreichbar sind

    dann erlebt das Kind:

    „Gefühle sind wichtig und dürfen wahrgenommen werden.“

    Kinder, deren Gefühle dauerhaft abgewertet werden, lernen dagegen häufig:

    Gefühle zu unterdrücken
    sich selbst nicht ernst zu nehmen
    andere emotional schlecht wahrzunehmen
    Konflikte über Wut oder Rückzug zu lösen
    Warum Bindung so wichtig ist

    Eine sichere Bindung ist die Grundlage emotionaler Entwicklung.

    Kinder brauchen Menschen, die:

    verlässlich reagieren
    Trost geben
    emotional verfügbar sind
    Orientierung bieten
    Schutz vermitteln

    Nur wenn ein Kind sich sicher fühlt, kann es beginnen, auch die Gefühle anderer bewusst wahrzunehmen.

    Ein Kind, das dauerhaft mit Angst, Unsicherheit oder emotionalem Stress beschäftigt ist, befindet sich oft im „Überlebensmodus“. Dann fehlt häufig die innere Ruhe für empathisches Verhalten.

    Kinder beobachten Erwachsene sehr genau

    Eltern unterschätzen oft, wie intensiv Kinder ihr Verhalten beobachten.

    Kinder lernen Empathie nicht durch:

    „Du musst freundlich sein.“

    Sondern durch:

    respektvollen Umgang
    Zuhören
    Geduld
    Konfliktverhalten
    Mitgefühl im Alltag
    Umgang mit Schwächeren
    Reaktionen auf Fehler

    Wenn Erwachsene andere abwerten, ständig schreien oder respektlos handeln, übernehmen Kinder diese Muster häufig unbewusst.

    Kinder lernen:

    So geht man mit Menschen um.

    Gefühle benennen hilft Kindern

    Viele Kinder erleben starke Gefühle, können diese aber noch nicht einordnen.

    Hilfreich ist deshalb:

    Gefühle zu benennen
    Situationen gemeinsam zu reflektieren
    emotionale Sprache anzubieten

    Zum Beispiel:

    „Du bist gerade enttäuscht.“
    „Das hat dich verletzt.“
    „Du warst wütend.“
    „Vielleicht war das andere Kind traurig.“

    Dadurch entwickelt das Kind ein besseres emotionales Verständnis — für sich selbst und später auch für andere.

    Empathie entwickelt sich langsam

    Empathie ist kein Schalter, der plötzlich „funktioniert“.

    Kinder sind entwicklungsbedingt zunächst stark auf ihre eigenen Bedürfnisse fokussiert.

    Das ist normal.

    Ein kleines Kind kann oft noch nicht:

    warten
    teilen
    Perspektiven wechseln
    Impulse kontrollieren

    Diese Fähigkeiten reifen Schritt für Schritt.

    Deshalb benötigen Kinder:

    Geduld
    Begleitung
    Wiederholungen
    Vorbilder
    Sicherheit
    Medien und Empathie

    Die heutige Medienwelt beeinflusst auch die Entwicklung von Mitgefühl.

    Schnelle Reize, Dauerbeschallung und digitale Kommunikation können dazu führen, dass:

    echte Gespräche abnehmen
    Körpersprache weniger wahrgenommen wird
    Konflikte oberflächlicher verarbeitet werden
    emotionale Reaktionen abstumpfen

    Das bedeutet nicht, dass Medien grundsätzlich schlecht sind.
    Aber Kinder benötigen ausreichend reale Beziehungserfahrungen.

    Empathie entsteht vor allem:

    im Miteinander
    im Spielen
    im Streiten
    im Versöhnen
    im gemeinsamen Erleben
    Schule und Empathie

    Auch Schule beeinflusst empathisches Lernen enorm.

    Kinder lernen Mitgefühl:

    in Gruppenarbeiten
    durch soziale Erfahrungen
    durch Zugehörigkeit
    durch Ausgrenzungserfahrungen
    durch Lehrkräfte
    durch Konflikte auf dem Schulhof

    Gerade Kinder mit:

    ADHS
    Autismusspektrum
    LRS
    Dyskalkulie
    emotionalen Belastungen

    werden jedoch häufig missverstanden oder vorschnell bewertet.

    Deshalb ist es wichtig, dass Erwachsene hinter Verhalten schauen und nicht nur auf Symptome reagieren.

    Denn:
    Kinder, die selbst verstanden werden, entwickeln oft leichter Verständnis für andere.

    Kann Empathie verloren gehen?

    Empathische Fähigkeiten können beeinträchtigt werden, wenn Kinder dauerhaft erleben:

    emotionale Kälte
    Gewalt
    starke Ablehnung
    Demütigung
    chronischen Stress
    Vernachlässigung
    fehlende Sicherheit

    Manche Kinder wirken dann:

    hart
    aggressiv
    gleichgültig
    distanziert

    Doch hinter diesem Verhalten stehen oft Schutzmechanismen.

    Viele Kinder müssen Mitgefühl zunächst selbst erfahren, bevor sie es weitergeben können.

    Wie Eltern Empathie im Alltag stärken können

    Empathie wächst oft in kleinen Momenten:

    gemeinsam zuhören
    Konflikte besprechen
    Gefühle spiegeln
    sich entschuldigen
    Verständnis zeigen
    Tiere achtsam behandeln
    Geschichten lesen

    Fragen stellen:

    „Wie könnte sich der andere gefühlt haben?“

    Wichtig ist dabei:
    Nicht beschämen.
    Nicht moralisch überfordern.
    Nicht mit Druck arbeiten.

    Empathie braucht Beziehung — keine Angst.

    Kinder brauchen Mitgefühl für sich selbst

    Ein oft vergessener Punkt:
    Kinder benötigen nicht nur Empathie für andere, sondern auch für sich selbst.

    Wer ständig hört:

    „Reiß dich zusammen.“
    „Stell dich nicht so an.“
    „Andere schaffen das doch auch.“

    entwickelt häufig:

    Scham
    Unsicherheit
    inneren Druck

    Selbstmitgefühl ist jedoch eine wichtige Grundlage psychischer Stabilität.

    Kinder dürfen lernen:

    „Ich darf Fehler machen und trotzdem wertvoll sein.“

    Empathie ist eine Stärke

    In einer oft schnellen und leistungsorientierten Welt wird Mitgefühl manchmal unterschätzt.

    Doch empathische Kinder entwickeln häufig:

    bessere soziale Beziehungen
    stärkere Konfliktfähigkeit
    höhere emotionale Stabilität
    mehr Verantwortungsgefühl
    stärkere Selbstreflexion

    Empathie macht Kinder nicht schwach.
    Sie hilft ihnen, menschlich zu bleiben.

    Ein abschließender Gedanke

    Kinder lernen Empathie nicht durch perfekte Erziehung.

    Sie lernen Empathie dort,
    wo sie selbst gesehen werden.

    Wo Erwachsene zuhören.
    Wo Gefühle erlaubt sind.
    Wo Fehler nicht den Wert eines Menschen bestimmen.
    Wo Beziehung wichtiger wird als bloßes Funktionieren.

    Vielleicht beginnt Mitgefühl genau dort:
    Wenn Kinder erleben dürfen,
    dass auch sie mit ihren Gefühlen willkommen sind.
    Liebe Grüße
    Andrea Berghaus

  • Kinder begleiten, ohne sie zu verbiegenDatum13.05.2026 19:14
    Thema von seemo im Forum Erziehungsziele gestalten

    Eltern wünschen sich für ihre Kinder meist vor allem eines: dass sie glücklich werden, ihren Weg finden und später selbstständig durchs Leben gehen können. Doch im Alltag zwischen Schule, Medien, Zeitdruck, Konflikten und Unsicherheiten entsteht oft die Frage:

    Welche Erziehungsziele sind eigentlich wirklich wichtig?

    Geht es darum, dass Kinder funktionieren?
    Gute Noten schreiben?
    Still sitzen?
    Sich anpassen?
    Oder geht es vielmehr darum, dass Kinder lernen, sich selbst zu vertrauen, Verantwortung zu übernehmen, empathisch zu handeln und ihre eigene Persönlichkeit zu entfalten?

    Erziehungsziele sind keine starren Regeln. Sie sind vielmehr eine innere Orientierung für Eltern – eine Art Kompass für das gemeinsame Familienleben.

    Warum Erziehungsziele wichtig sind

    Kinder brauchen Orientierung.
    Nicht in Form von Härte oder Kontrolle, sondern durch verlässliche Beziehungen, nachvollziehbare Grenzen und Erwachsene, die ihnen Sicherheit vermitteln.

    Fehlen klare Werte oder gemeinsame Ziele, entsteht häufig:

    Unsicherheit
    Überforderung
    inkonsequentes Handeln
    Streit zwischen Elternteilen
    Orientierungslosigkeit bei Kindern
    Machtkämpfe im Alltag

    Erziehungsziele helfen Eltern dabei, bewusster zu handeln und nicht nur „im Stress zu reagieren“.

    Denn Kinder lernen weniger durch Worte – sondern vor allem durch Beziehung und Vorbild.

    Welche Erziehungsziele können wichtig sein?

    Jede Familie ist unterschiedlich.
    Dennoch gibt es grundlegende Bereiche, die Kinder für ihre Entwicklung benötigen.

    1. Selbstvertrauen entwickeln

    Kinder brauchen das Gefühl:

    „Ich darf Fehler machen.“
    „Ich bin wertvoll.“
    „Ich kann etwas schaffen.“
    „Meine Gefühle sind wichtig.“

    Selbstvertrauen entsteht nicht durch ständiges Lob allein, sondern durch echte Erfahrungen von Selbstwirksamkeit.

    Wenn Kinder erleben:

    „Ich kann etwas bewirken“
    entwickeln sie innere Stärke.

    2. Selbstständigkeit fördern

    Viele Eltern möchten helfen – manchmal sogar zu viel.

    Doch Kinder wachsen an kleinen Herausforderungen:

    Schuhe binden
    Tasche packen
    Konflikte lösen
    Verantwortung übernehmen
    Entscheidungen treffen

    Selbstständigkeit entsteht nicht plötzlich im Jugendalter.
    Sie beginnt in kleinen Alltagsschritten.

    3. Emotionale Stärke aufbauen

    Kinder müssen nicht immer stark sein.
    Aber sie dürfen lernen:

    Gefühle wahrzunehmen
    Frust auszuhalten
    Konflikte zu bewältigen
    Enttäuschungen zu verarbeiten
    Hilfe anzunehmen

    Emotionale Stärke bedeutet nicht Härte.
    Sie bedeutet innere Stabilität.

    4. Empathie und Mitgefühl entwickeln

    Kinder lernen Mitgefühl vor allem dann, wenn sie selbst Mitgefühl erfahren.

    Wer gehört wird, lernt zuzuhören.
    Wer respektiert wird, lernt Respekt.

    Empathie entsteht im Alltag:

    durch Gespräche
    durch Zuhören
    durch gemeinsames Reflektieren
    durch echtes Interesse am Kind
    5. Verantwortung übernehmen lernen

    Kinder dürfen erleben:

    dass Handlungen Folgen haben
    dass man Fehler korrigieren kann
    dass Rücksicht wichtig ist
    dass jeder Teil einer Gemeinschaft ist

    Verantwortung bedeutet nicht Druck.
    Es bedeutet Beteiligung.

    Erziehungsziele müssen zum Kind passen

    Nicht jedes Kind ist gleich.

    Ein sensibles Kind braucht etwas anderes als ein sehr impulsives Kind.
    Ein ängstliches Kind braucht andere Unterstützung als ein besonders selbstsicheres Kind.

    Deshalb funktioniert starre Erziehung oft nicht dauerhaft.

    Kinder brauchen:

    Verständnis
    Beziehung
    individuelle Begleitung
    passende Erwartungen

    Erziehungsziele sollten niemals dazu dienen, Kinder „passend zu machen“.
    Sie sollten helfen, Kinder in ihrer Entwicklung zu stärken.

    Zwischen Liebe und Grenzen

    Viele Eltern haben Sorge, zu streng oder zu nachgiebig zu sein.

    Doch Kinder benötigen beides:

    Liebe

    und

    Orientierung

    Grenzen geben Sicherheit.
    Aber Grenzen wirken nur dann gut, wenn sie respektvoll vermittelt werden.

    Kinder brauchen keine Angst vor Erwachsenen.
    Sie brauchen Erwachsene, die ruhig führen können.

    Perfekte Eltern gibt es nicht

    Viele Eltern setzen sich selbst enorm unter Druck.

    Doch Kinder brauchen keine perfekten Eltern.
    Sie brauchen echte Eltern.

    Eltern dürfen:

    Fehler machen
    müde sein
    unsicher sein
    sich entschuldigen
    neu anfangen

    Gerade darin lernen Kinder etwas sehr Wichtiges:
    Dass Entwicklung niemals Perfektion bedeutet.

    Erziehung ist Beziehung

    Die wichtigsten Momente entstehen oft nicht durch große Konzepte.

    Sondern durch:

    Zuhören
    gemeinsames Lachen
    Nähe
    Verständnis
    kleine Rituale
    ehrliche Gespräche
    gemeinsame Zeit

    Kinder erinnern sich später selten an perfekte Regeln.
    Aber sie erinnern sich daran, wie sie sich in ihrer Familie gefühlt haben.

    Wenn Erziehung schwierig wird

    Manchmal geraten Familien an Belastungsgrenzen:

    Schulprobleme
    starke Wut
    Ängste
    Rückzug
    Medienkonflikte
    ADHS
    LRS
    Dyskalkulie
    Entwicklungsbesonderheiten
    Erschöpfung im Familienalltag

    Dann kann Unterstützung wichtig und entlastend sein.

    Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche.
    Sondern Ausdruck von Verantwortung.

    Gerade die Zusammenarbeit zwischen:

    Eltern
    Schule
    Therapie
    Lernförderung
    Beratungsstellen

    kann Kindern helfen, sich stabiler zu entwickeln.

    Ein möglicher Gedanke für Eltern

    Vielleicht geht es in der Erziehung nicht darum, perfekte Kinder hervorzubringen.

    Sondern Menschen zu begleiten, die lernen dürfen:

    sich selbst zu vertrauen
    mit Schwierigkeiten umzugehen
    andere zu respektieren
    ihre Gefühle wahrzunehmen
    ihren eigenen Weg zu finden

    Kinder brauchen keine perfekte Kindheit.
    Aber sie brauchen Menschen, die sie ernst nehmen, begleiten und an sie glauben.

    Und manchmal beginnt genau dort Entwicklung.

    Liebe Grüße

    Andrea Berghaus
    www.wundersam-wirkend.de

  • Wenn Kinder innerlich erschöpft sindDatum27.04.2026 18:05
    Blog-Artikel von seemo

    Die stille Überforderung im Alltag – und warum sie oft lange unbemerkt bleibt

    Viele Kinder wirken nach außen lebendig, aktiv oder sogar fröhlich. Sie gehen zur Schule, erfüllen Aufgaben, sitzen im Unterricht, nehmen am Familienalltag teil.
    Und dennoch gibt es Kinder, die innerlich längst an einer Grenze angekommen sind.

    Nicht jede Überforderung zeigt sich laut. Nicht jedes Kind wird auffällig.
    Manche Kinder werden stiller, ziehen sich zurück oder funktionieren einfach weiter.

    Gerade diese Kinder fallen häufig spät auf.

    Wenn der Alltag zu viel wird

    Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die von Tempo, Erwartungen und ständiger Reizverarbeitung geprägt ist.

    Schule, soziale Anforderungen, Leistungsdruck, digitale Medien, Veränderungen im Familienalltag oder emotionale Belastungen – all diese Faktoren wirken gleichzeitig auf ein Kind ein.

    Viele Kinder verfügen bislang nicht über die inneren Strategien, um diese Vielzahl an Eindrücken zu verarbeiten.

    Sie spüren nur:

    „Es ist zu viel.“

    Doch Kinder sagen das selten direkt.

    Sie zeigen es über ihr Verhalten.

    Die leisen Zeichen von Überforderung

    Nicht jedes Kind reagiert mit Wut oder Verweigerung.

    Innere Erschöpfung kann sich sehr unterschiedlich zeigen:

    häufige Bauch- oder Kopfschmerzen
    schnelle Reizbarkeit
    Konzentrationsprobleme
    Rückzug oder plötzliches Schweigen
    Schlafprobleme
    starke Müdigkeit
    scheinbare Lustlosigkeit
    Unsicherheit oder erhöhte Ängstlichkeit
    häufiges „Ich kann das nicht“

    Oft wirken diese Kinder nicht „schwierig“, sondern eher angepasst.

    Und genau deshalb werden ihre Signale manchmal übersehen.

    Warum Kinder oft nicht sagen, was los ist

    Kinder erleben Gefühle häufig körperlich.

    Sie können noch nicht immer benennen, was sie belastet.

    Ein Kind denkt nicht:

    „Ich bin emotional überfordert.“

    Es spürt eher:

    „Ich will nicht mehr.“
    „Mir ist alles zu viel.“
    „Ich bin müde.“

    Manche Kinder versuchen außerdem, niemanden zusätzlich zu belasten.

    Sie möchten funktionieren. Sie möchten keinen Ärger verursachen.

    Sie möchten „gut sein“.


    Doch genau dieses ständige Funktionieren kann dazu führen, dass die innere Belastung immer größer wird.

    Wenn Überforderung zum Dauerzustand wird

    Bleibt innere Erschöpfung über längere Zeit bestehen, kann sie Auswirkungen auf viele Lebensbereiche haben.

    Kinder verlieren Vertrauen in sich selbst.

    Sie erleben Lernen zunehmend als anstrengend. Sie ziehen sich zurück oder entwickeln Vermeidungsverhalten.

    Manche Kinder reagieren körperlich, andere emotional.

    Wird dieser Zustand nicht erkannt, kann aus einer vorübergehenden Belastung ein langfristiges Muster entstehen.

    Und häufig beginnt dann ein Kreislauf:

    Überforderung → Rückzug → Leistungsprobleme → Unsicherheit → noch mehr Druck.

    Was Kinder in solchen Phasen brauchen

    Kinder brauchen nicht immer sofort Lösungen.

    Oft brauchen sie zunächst etwas anderes:

    Verständnis statt Bewertung
    Ruhe statt zusätzlichem Druck
    Sicherheit statt ständiger Erwartungen
    Menschen, die hinschauen und nachfragen
    kleine Schritte statt großer Anforderungen

    Ein Kind, das innerlich erschöpft ist, braucht nicht mehr Tempo.

    Es braucht Entlastung.

    Ein genauer Blick lohnt sich

    Nicht jedes stille Kind ist automatisch belastet.

    Aber jedes Kind verdient einen Blick hinter das Verhalten.

    Denn manchmal zeigen Kinder ihre größte Not gerade dann, wenn sie nach außen kaum auffallen.

    Vielleicht ist genau deshalb eine wichtige Frage:

    Nicht:

    „Warum macht das Kind das?“

    Sondern:

    „Was könnte das Kind gerade brauchen?“

    Ein Gedanke zum Abschluss

    Kinder tragen oft mehr in sich, als Erwachsene vermuten.

    Sie nehmen Stimmungen wahr, reagieren auf Spannungen, vergleichen sich mit anderen und versuchen gleichzeitig, ihren Platz zu finden.

    Gerade deshalb ist es wichtig, aufmerksam zu bleiben.

    Nicht nur für das, was sichtbar ist.

    Sondern auch für das, was leise geschieht.

    Denn manchmal beginnt Unterstützung genau dort, wo jemand erkennt:

    „Dieses Kind ist nicht schwierig. Dieses Kind ist erschöpft.“

  • Blog-Artikel von seemo

    Ostern ist mehr als ein Fest im Kalender.
    Es ist eine Zeit des Aufblühens, des Neubeginns und der leisen Veränderungen.

    Nach den oft dunkleren, ruhigeren Monaten bringt der Frühling wieder Licht, Bewegung und neue Energie in unseren Alltag.
    Die Natur zeigt uns auf ganz besondere Weise, was Entwicklung bedeutet:
    Alles braucht seine Zeit.
    Alles darf wachsen – im eigenen Tempo.

    Gerade im Familienalltag kann diese Zeit eine Einladung sein, innezuhalten.
    Nicht nur im Trubel von Ostervorbereitungen, kleinen Überraschungen und gemeinsamen Momenten –
    sondern auch im Blick auf das, was uns als Eltern bewegt.

    Kinder erleben Ostern oft mit großer Freude:
    das Suchen, das Entdecken, das Staunen.
    Doch hinter diesen Momenten liegt etwas Tieferes:
    die Erfahrung von Vertrauen, Verlässlichkeit und gemeinsamer Zeit.

    Für Eltern kann Ostern auch eine Gelegenheit sein, sich selbst neu auszurichten.
    Was war in den letzten Wochen herausfordernd?
    Wo wünsche ich mir mehr Leichtigkeit?
    Was tut unserer Familie wirklich gut?

    Es geht nicht darum, alles perfekt zu gestalten.
    Nicht um den schönsten Tisch oder die kreativste Idee.

    Es geht um Verbindung.

    Um kleine Momente, die bleiben:
    Ein gemeinsames Lachen.
    Ein Spaziergang im Frühlingslicht.
    Ein Gespräch, das Raum bekommt.

    Auch in der Entwicklung von Kindern zeigt sich immer wieder dieses Prinzip des Neubeginns.
    Jeder Tag bietet die Möglichkeit, neu zu starten.
    Nach einem schwierigen Moment wieder in Verbindung zu gehen.
    Neue Wege auszuprobieren.

    Vielleicht darf Ostern uns daran erinnern:
    Wachstum geschieht nicht durch Druck, sondern durch Zeit, Vertrauen und Beziehung.

    In unserem Forum möchten wir genau diesen Raum öffnen:
    für Austausch, für Gedanken, für das, was Eltern bewegt.

    Was bedeutet Ostern für euch als Familie?
    Welche kleinen Rituale haben sich bei euch entwickelt?
    Und wo wünscht ihr euch vielleicht einen neuen Anfang?

    Ich lade euch herzlich ein, eure Erfahrungen zu teilen –
    denn gemeinsam wächst es sich leichter.
    Liebe Grüße
    Andrea Berghaus

  • Blog-Artikel von seemo



    Kinder sind das Wertvollste, was wir haben.
    Sie tragen in sich eine Einzigartigkeit, die nicht vergleichbar ist, nicht normiert werden kann und nicht in Schablonen passt.
    Jedes Kind bringt seine eigene Geschichte mit, seine eigene Art zu fühlen, zu denken, zu lernen und die Welt zu entdecken.

    In einer Zeit,
    in der oft Leistung, Tempo und Vergleich im Vordergrund stehen, geraten diese Besonderheiten manchmal aus dem Blick.
    Doch gerade sie sind es, die Kinder stark machen.
    Ein sensibles Kind nimmt Stimmungen besonders fein wahr.
    Ein lebhaftes Kind bringt Energie und Kreativität mit.
    Ein zurückhaltendes Kind beobachtet oft tiefgründiger, als wir es auf den ersten Blick erkennen.

    Kinder entwickeln sich nicht nach einem festen Plan. Entwicklung ist lebendig, individuell und manchmal auch herausfordernd.
    Es gibt Phasen des Wachstums, der Unsicherheit, des Ausprobierens und auch des Scheiterns.
    Genau darin liegt jedoch eine große Chance: Kinder dürfen lernen, dass sie mit ihren Stärken und Schwächen angenommen sind.

    Für uns Erwachsene bedeutet das, genauer hinzuschauen.
    Nicht nur auf das, was ein Kind „kann“ oder „nicht kann“, sondern auf das, was es braucht.
    Hinter Verhalten steckt immer ein Sinn.
    Hinter Unruhe kann Überforderung stehen, hinter Rückzug Unsicherheit, hinter Widerstand ein Bedürfnis nach Selbstbestimmung.

    Wenn wir beginnen, Kinder wirklich zu verstehen, verändert sich unser Blick. Wir begleiten statt zu bewerten.
    Wir stärken statt zu korrigieren.
    Und wir schaffen Räume, in denen Kinder sich entfalten können.

    Warum dieses Forum für Eltern so wertvoll ist

    Dieses Forum ist ein Ort, an dem genau dieses Verstehen wachsen darf.
    Ein Raum für Austausch, für Fragen, für Unsicherheiten – und vor allem für gegenseitige Unterstützung.

    Eltern stehen heute vor vielen Herausforderungen.
    Nicht alles ist eindeutig, nicht alles lässt sich sofort lösen.
    Umso wertvoller ist es, sich mit anderen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven zu gewinnen.

    Hier darf alles Platz haben:

    Fragen, die vielleicht sonst unausgesprochen bleiben
    Gedanken, die beschäftigen
    kleine und große Sorgen
    aber auch Erfolge und schöne Momente

    Jede Stimme in diesem Forum trägt dazu bei, dass ein gemeinsames Verständnis entsteht.
    Oft hilft schon der Gedanke:
    Ich bin nicht allein mit diesem Thema.

    Deine Teilhabe macht den Unterschied

    Dieses Forum lebt von den Menschen, die sich einbringen.
    Von Eltern, die den Mut haben zu schreiben, zu fragen, zu teilen.
    Deine Erfahrungen, deine Gedanken und auch deine Unsicherheiten sind wertvoll – für dich selbst und für andere.

    Manchmal ist es genau dein Beitrag, der einem anderen Elternteil neue Kraft gibt oder eine neue Sichtweise eröffnet.

    Gemeinsam entsteht hier ein Ort, der trägt, verbindet und stärkt.
    Ein Ort, an dem Kinder indirekt mitwachsen, weil die Erwachsenen um sie herum Unterstützung erfahren.

    Kinder brauchen keine perfekten Eltern.
    Sie brauchen Erwachsene, die bereit sind, hinzuschauen, zu lernen und sich auf den Weg zu machen.

    Und genau dafür ist dieses Forum da.

    Freue mich auf regen Austausch.

    Liebe Grüße
    Andrea Berghaus

  • Hallo an euch!Datum07.04.2025 20:55
    Blog-Artikel von seemo

    Nun habe ich hier schon lange nichts mehr geschrieben.
    Heute saß ich in einem Wartezimmer und meine Blicke erforschten den Raum um mich herum.
    Ich sah Stühle, Wände, eine Tür und Menschen um mich herum, die alle auf ihr Handy sahen.
    Ganz ehrlich,
    ich war die einzige, die ihr Handy in der Tasche hielt.
    Es ging mir ein Gedanke durch den Kopf:
    "Kinder, nun haltet doch einmal einen Augenblick ohne Medien aus!"
    "Kinder, ihr schafft es nicht, eine Leerzeit ohne Medien zu nutzen!"
    Wie halten Kinder Zeiten ohne Medien oder Handy aus?
    Diese Frage beantwortete sich für mich im Wartezimmer.
    Meine Gedanken wanderten (ohne Handy) von meiner Wäsche zum Abendessen und Einkauf und?
    Ich sah zu meinen Sitznachbarn und fühlte mich schon fast verloren.
    Ob ich vielleicht doch besser mein Handy heraushole?
    Jetzt sah ich es, das Handy der Dame gegenüber.
    Sie hatte wohl ein mega Handy mit 10000 Glitzersternen.
    Oh Mann, ich kam mir etwas hinterwäldlerisch vor mit meinem kleinen Handy.
    "Blöder -gedanke" dachte ich, ließ jedoch mein Handy in der Tasche und mein Blick wanderte weiter durch die Gegend.
    Ich entdeckte in der Kinderecke ein Buch und fragte mich, ob sich überhaupt irgendeiner für dies Buch interessieren könnte.
    Nun rief man mich auf und ich ging erleichtert aus dem Wartezimmer heraus.
    "Puh", das wäre geschafft.

  • Herzlich Willkommen!Datum07.04.2022 19:50
    Blog-Artikel von seemo

    Schön dass Du zu meinem Forum gefunden hat.
    Hier wird ein "Raum" entstehen, in dem jeder seine Gedanken, Gefühle, Fragen und Anregungen mitteilen kann.
    Ein wertfreier, gehaltvoller und respektvoller Umgang sind die Grundlage des "Miteinanders" in diesem Forum.
    Fragen, Anregungen und Anliegen zum Thema des Forums können gerne an mich gestellt werden.

    Liebe Grüße,
    Andrea Berghaus

  • StartseiteDatum06.04.2022 18:45
    Wiki-Seite von seemo

    Inhalt



    Willkommen im Forums-Wiki

    Dies ist die Startseite des Forums-Wiki. Sie können diese Seite natürlich gern löschen oder bearbeiten!

    Was ist ein Wiki?

    Unter einem Wiki versteht man allgemein eine Sammlung von Seiten, die von Benutzern direkt im Browser geändert werden können. Das bekannteste Beispiel für ein Wiki ist Wikipedia.

    Welche Funktionen kann ich im Forums-Wiki nutzen?

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    - Wenn Sie oben rechts den Link "Neue Seite anlegen" sehen, können Sie selbständig neue Wiki-Seiten anlegen und mit Inhalt füllen.
    - Wenn Sie sich auf einer Wiki-Seite befinden und darunter der Button "Seite bearbeiten" erscheint, können Sie alle Seiten im Wiki bearbeiten.
    - Wenn Sie auf einer Wiki-Seite rechts unten den Button "Seite löschen" sehen, können Sie die Seite löschen.
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    Was sind Revisionen?

    Revisionen sind quasi Momentaufnahmen einer Wiki-Seite. Jedes mal, wenn eine Wiki-Seite bearbeitet wurde, wird der Stand der Wiki-Seite als Revision gespeichert. So können Sie alle Revisionen einer Wiki-Seite einsehen, vergleichen und ggf. auf einen älteren Stand zurücksetzen.

    Kann ich im Wiki den BB-Code des Forums benutzen?

    Ja, Sie können alle BB-Codes verwenden, die Ihnen auch beim Schreiben eines normalen Forenbeitrags zur Verfügung stehen. Wenn Sie eine Wiki-Seite erstellen oder bearbeiten, können Sie die Iconbar nutzen, um BB-Code einzufügen.

    Welche Möglichkeiten habe ich als Administrator des Forums?

    Als Administrator können Sie unter Admin - Extras - Wiki die Benutzerrechte der Gruppen im Forum einstellen. Es wird unterschieden zwischen Rechten für das Lesen, das Bearbeiten, das Erstellen und das Löschen von Wiki-Seiten. Die Rechtevergabe finden Sie im Admin-Bereich des Forums.
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    Wie kann ich sehen, welche Seiten bereits angelegt wurden?

    Das Inhaltsverzeichnis kann immer über den Link Wiki:index aufgerufen werden.

    Wie kann ich Änderungen im Wiki nachvollziehen?

    Au der Seite Wiki:changes werden die letzten Änderungen an Wiki-Artikeln aufgelistet.

    Wie kann ich eine neue Seite anlegen?

    Es gibt mehrere Möglichkeiten: Einmal steht auf den meisten Wiki-Seiten der Link "Neue Seite Anlegen" oben rechts zur Verfügung.
    Außerdem kann eine Wiki Seite angelegt werden, indem eine nicht vorhandene Wiki-Seite aufgerufen wird: Wiki:test - würde z.B. die "Seite erstellen"-Seite für den Wiki Artikel "test" aufrufen - sofern dieser nicht bereits erstellt wurde.

  • Thema von seemo im Forum Konsumverhalten von Ki...

    Zur heutigen Zeit sind immer mehr Kinder und Jugendliche süchtig nach ihren Handys.
    Trifft das auch auf dein Kind zu?
    Um festzustellen, ob ein Kind/Jugendlicher handysüchtig ist, können die folgenden Kriterien hilfreich sein:

    1) Dein Kind benutzt sein Handy exzessiv. Diese Nutzung verändert seine Zeit Wahrnehmung und beeinflusst seinen Tagesablauf.
    2) Es leidet unter Entzugssymptomen. Wenn dein Kind sein Handy nicht mehr benutzen kann, ist es gereizt, angespannt oder ängstlich.
    3) Du bemerkst Anzeichen von Gewöhnung und Toleranz. Das bedeutet, dein Kind muss sein Handy immer länger benutzen, um sich zufrieden zu fühlen.
    4) Wenn dein Kind Probleme damit hat, gesunde soziale Beziehungen aufzubauen, ist das ebenfalls ein Warnzeichen. Das kann im familiären Umfeld, in der Schule und mit Freunden der Fall sein.


    Treffen die meisten oder sogar all diese Punkte auf dein Kind zu?
    Wenn ja, könntest du es dazu ermutigen, einen Online-Test auszufüllen.
    Zum Beispiel den Test auf "Theapie.de" (Link anklickbar)

    Liebe Grüße,
    Andrea

  • Kinder in der "digitale" WeltDatum12.07.2022 19:45
    Thema von seemo im Forum Konsumverhalten von Ki...

    Laut der UNICEF-Studie „Der Zustand der Weltkinder 2017: Kinder in einer digitalen Welt“ ist jeder Dritte, der im Internet surft, ein Kind.

    Insbesondere in den USA gibt es kein Mindestalter, um mit der Nutzung sozialer Netzwerke zu beginnen. Jedes soziale Netzwerk hat unterschiedliche Altersanforderungen. Dies bestimmt jedoch immer noch nicht, was das beste Alter für den Einstieg in die Nutzung der sozialen Medien ist.
    Zum anderen benötigt das eigene Kind mittlerweile kein eigenes Handy mehr, da es viele Freude gibt, die über ein Handy und über Social Media verfügen.
    Was kann man nun als Eltern tun?
    Habt ihr Ideen?
    Mir fallen folgende Gedanken dazu ein:

    1) Mit gutem Beispiel vorangehen und das eigene Medienverhalten auf Vorbildlichkeit hin überprüfen
    2) Vor und Nachteile mit dem Kind zusammen besprechen und die "Gefahren" der "Öffentlichkeit" und des "Mobbings" besprechen.
    3) Sprich mit deinen Kindern, damit sie keine persönlichen Informationen über diese Netzwerke bereitstellen. Außerdem sollten sie keine Personen hinzufügen, die sie nicht
    kennen. Dasselbe gilt für das Reden und Chatten mit Unbekannten.
    4) Setze deinen Kindern Zeit Limits, um soziale Medien zu nutzen. Kinder sollten nicht an ihren elektronischen Geräten „kleben“. Daher solltest du ihre Verwendung auf eine
    Zeitspanne beschränken, die du für angemessen hältst.

    Als Eltern können wir nicht wirklich viel tun, um sie aufzuhalten. Wir können ihnen jedoch beibringen, sicher im Internet zu surfen und ihre sozialen Netzwerke verantwortungsbewusst und bestmöglich zu verwalten.

    Liebe Grüße,
    Andrea

  • Spiel zur Förderung von EmpathieDatum12.07.2022 19:56
    Thema von seemo im Forum Ideen und Austausch zu...

    Der Ball und das Spinnennetz
    Das ist ein sehr lustiges Spiel und eignet sich hervorragend , um sich einer neuen Gruppe vorzustellen.
    Die Dynamik ist sehr einfach und alles, was du brauchst, ist ein Garnknäuel.

    Um zu beginnen, setzen sich die Kinder in einen Kreis und die Person, die das Spiel leitet, nimmt das Garnknäuel.
    Zuerst stellt sich ein Kind vor und erzählt den anderen etwas, was es gerne tut, z. B. “Ich heiße Nina und fahre gerne Fahrrad.”

    Dann nimmt dieses Kind ein Ende des Garns und gibt das Garnknäuel an ein Kind weiter, das sich auf die gleiche Weise vorstellt.
    Das wird mit den anderen Teilnehmern wiederholt, bis sich im Kreis ein Netz aus Garn gebildet hat, das alle einschließt und verbindet.

    Kennt ihr weitere Spiele?

  • Wie lernen Kinder Empathie?Datum12.07.2022 20:07
    Thema von seemo im Forum Kleinkindalter

    Hier ein paar Tipps:

    1) Hilf deinem Kind, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln, damit es sich in andere hineinversetzen kann, ohne dabei Schaden zu nehmen.
    2) Bringe ihm bei, ein guter Zuhörer zu sein, damit es weiß, was andere denken und fühlen.
    3) Sprich über deine Gefühle und Emotionen, damit dein Kind versteht, dass jeder andere Gefühle hat.
    4) Ermutige und lade zum Nachdenken ein, wie sich andere in bestimmten Situationen fühlen könnten.
    5) Korrigiere dein Kind, wenn es abfällige Bemerkungen über andere macht.
    6) Lass dein Kind fühlen, dass es Recht hat, wenn es Empathie zeigt.
    7) Gehe mit gutem Beispiel voran, damit dein Kind sieht, wie erfüllend es ist, anderen zu helfen oder zuzuhören.
    8) Male und benutze Masken, um Ausdrücke von Freude, Traurigkeit, Wut und Angst darzustellen.
    9) Lest Geschichten und schaut euch Filme an, in denen es um Emotionen geht.
    10) Beschreibe deinem Kind verschiedene Situationen, in die es sich hineinversetzen kann, um darüber nachzudenken,
    wie andere fühlen und denken.
    11) Stelle deinem Kind immer wieder fragen, damit es über die Gefühle anderer nachdenken kann:
    “Was würdest du tun, wenn…”, “Stell dir vor, du wärst in dieser Situation”…

    Diese Vorteile gibt es, durch emphatisches Verhalten:

    1) Empathie hilft Menschen, tiefere Beziehungen einzugehen.
    2) Kinder lernen, Gefühle zu teilen.
    3) Sie können die Fähigkeit entwickeln, in schmerzhaften Situationen mitfühlend zu reagieren.
    4) Mitgefühl fördert eine effektivere Kommunikation.
    5) Eine mitfühlende Person ist objektiver und fairer, sie hat weniger Vorurteile und kann andere besser verstehen.
    6) Auch das Selbstwertgefühl wird damit gestärkt.
    7) Außerdem fällt so lernen einfacher (Teamwork).

  • Mit Frustration umgehen lernenDatum12.07.2022 20:20
    Thema von seemo im Forum Trotzphasen und Widers...

    Wir alle haben uns irgendwann in unserem Leben frustriert gefühlt, weil die Dinge nicht so gelaufen sind, wie wir wollten.
    Das passiert auch bei Kindern. Aber im Gegensatz zu Erwachsenen fällt es ihnen schwer, die Reaktion zu kontrollieren,
    die ausgelöst wird, wenn etwas nicht so läuft, wie sie wollen.

    Was nicht normal oder gesund ist, sind Wutausbrüche, Schreien, Beleidigungen, Ärger – kurzum, aggressive Reaktionen, die sich nicht mehr regulieren lassen.
    Die Tatsache, dass Kinder eine geringe Frustrationstoleranz haben, kann viele Ursachen haben:
    Geringes Selbstwertgefühl,
    mangelnde Fähigkeit, Misserfolge zu akzeptieren,
    übermäßiges Verhätscheln usw.
    auch Überbehütung ist eine der Hauptursachen für eine niedrige Frustrationstoleranz bei Kindern.

    Deshalb ist es wichtig, dass sie schon von klein auf verstehen, dass man nicht immer bekommt, was man will,
    und dass man nicht immer gewinnen kann.
    Das wird ihnen helfen, in der Zukunft mit widrigen Situationen umzugehen, denn nicht alles wird ein Erfolg sein.
    Es wird auch Misserfolge geben.
    Daher ist es auch so wichtig, dass Kinder lernen, mit Frustration umzugehen.

    Als Erwachsene sind wir besser darin, unsere Reaktionen zu kontrollieren.
    Aber für Kinder ist das viel schwieriger, deshalb ist es unsere Aufgabe als Eltern, ihnen das beizubringen.
    Vermeide Überbehütung und übermäßige Nachgiebigkeit
    Eine Überbehütung hält Kinder davon ab, sich dem Versagen zu stellen.
    Wir verhindern dies, indem wir alles für sie tun, ihnen bei allem helfen, Problemen aus dem Weg gehen usw.
    Nachgiebigkeit macht Kinder unfähig, mit Problemen umzugehen, da sie immer bekommen, was sie wollen.


    Die positive Einstellung, mit der Eltern einem Misserfolg oder einer schwierigen Situation begegnen, dient den Kindern als Vorbild, damit sie lernen, ihre Probleme zu lösen.
    Lasse es zu, dass dein Kind Frustration erlebt.
    Wenn dein Kind wütend wird, schreit oder tritt, solltest du nicht sofort seine Forderungen und Wünsche erfüllen.
    Auf diese Weise wird es akzeptieren, dass es nicht immer Recht hat und in schwierigen Situationen die richtige Lösung finden muss.

    Vermeide es, Misserfolge als etwas Negatives zu sehen.
    Erkläre deinem Kind, dass es im Leben Zeiten des Erfolgs und Zeiten des Scheiterns geben wird.
    Misserfolge sind Lernchancen, denn sie helfen uns, uns zu verbessern und geben uns die Möglichkeit, auch als Menschen zu wachsen.
    Wichtig ist, dass wir erkennen, was wir falsch gemacht haben und wie wir es wiedergutmachen können, damit es nicht wieder passiert.
    Mit Frustration umgehen lernen: Erkläre deinem Kind, dass Anstrengung wichtig ist.
    Kindern muss beigebracht werden, wie wichtig es ist, sich bei allem, was sie tun, anzustrengen.
    Alle Dinge werden durch Anstrengung erreicht, und in vielen Momenten wird dies das sein, was ihnen hilft, ihre Misserfolge zu überwinden.

    Du musst realistische Ziele setzen, die dem Alter und der Reife des Kindes angemessen sind.
    Auf diese Weise haben sie mehr Toleranz für Frustrationen.
    Wenn die Ziele nicht altersgerecht sind, können sie diese auch nicht erreichen und werden scheitern, was ihr persönliches Unbehagen nur noch verstärkt.

    Mit Frustration umgehen: Lehre dein Kind, hartnäckig zu sein
    Hartnäckigkeit und Ausdauer sind wichtig, um schwierige Situationen zu meistern.
    Wenn dein Kind lernt, in allem, was es tut, konsequent zu sein, kann es viele Probleme lösen und mit Frustration umgehen.

    Bestärke dein Kind, wenn es angemessen auf eine schwierige Situation reagiert
    Wenn dein Kind in einer komplizierten Situation nicht mit seiner üblichen aggressiven Reaktion reagiert, solltest du es unbedingt loben.

    Frustration ist charakteristisch für den Menschen.
    Wenn wir Eltern darauf bestehen, sie zu vermeiden, verdammen wir unsere Kinder zum Unglücklichsein.
    Die Fähigkeit, mit Frustration umzugehen, setzt voraus, dass wir in der Lage sind, die Probleme zu bewältigen, die uns im Leben begegnen.
    Wenn wir versuchen, unseren Kindern alles recht zu machen, um zu verhindern, dass sie frustriert werden,
    verhindern wir damit nur ihre Entwicklung als Menschen.

    Denke immer daran, dass ein glücklicher Mensch nicht jemand ist, der nie Fehler macht oder alles hat, was er will.
    Ein glücklicher Mensch ist jemand, der sich seinen Fehlern stellt und aus ihnen lernt.

  • Shiatsu-Massage für BabysDatum13.07.2022 11:17
    Thema von seemo im Forum Kleinkindalter

    Was ist besser, als dein Baby zu massieren?
    Vielleicht kennst du noch nicht alle Vorteile dieser einfachen Liebeshandlung, die du mit deinen Händen ausführst,
    um bei jedem Schritt ein Maximum an Zuneigung zu erfahren und zu geben.
    Shiatsu ist eine Massageform, die ihren Ursprung in der orientalischen Medizin hat.

    Sie basiert auf dem Volksglauben, dass der Körper 12 Meridiane oder Punkte hat, an denen die gesamte Energie,
    die mit den verschiedenen Körperteilen verbunden ist, zusammenläuft. Es handelt sich also um eine Akupressur-Methode, die den Kleinen in vielerlei Hinsicht helfen kann und darüber hinaus das Band der Liebe stärkt.

    Tipp:

    Das Buch Baby-Shiatsu – Glücksgriffe für Winzlinge von der Psychotherapeutin Karin Kalbantner-Wernicke und der Journalistin Tina Haase
    erklärt in vier Teilen verschiedene Übungen und ihre Auswirkungen auf unsere Kleinen.
    Außerdem enthält das Buch Empfehlungen für Lieder und Reime, die in diesem Moment die perfekte Atmosphäre schaffen.

    Obwohl eine Shiatsu-Massage für Babys von Geburt an durchgeführt werden kann, ist sie besonders empfehlenswert, bevor das Kind zu laufen oder zu krabbeln beginnt.
    Wenn du Zweifel hast, zögere nicht, deinen Kinderarzt oder deine Kinderärztin um Rat zu fragen.

  • Thema von seemo im Forum Kleinkindalter

    Warum ist das Krabbeln so wichtig?

    Ist es nicht klasse, wenn das Kind direkt auf seinen Füßen steht und sich fortbewegt?
    Durch das Krabbeln gewinnt dein Kind Unabhängigkeit,
    kann seine Umgebung erkunden und die Angst am Experimentieren verlieren.

    Es wird dadurch immer stärker und kann verschiedene Fähigkeiten entwickeln.
    Zu dem ist es die beste Übung für die psychomotorische Entwicklung des Kindes im ersten Lebensabschnitt.

    Anfangs zieht sich das Kind mit seinen Armen vorwärts, der Bauch rutscht auf dem Boden und die Beine werden einfach nachgezogen.
    Denn die Koordination muss zuerst gelernt werden, außerdem braucht man zum Krabbeln schon ganz schön viel Kraft in Armen und Beinen.

    Mit dieser ersten Übung wird die Muskulatur der Arme gestärkt. Danach kann sich das Kind in den Vierfüßler Stand begeben und auch Hüfte, Rücken, Brust- und Halsmuskulatur sowie die Beine stärken.

    Es lernt auch allmählich, Arme und Beine zu koordinieren.
    Das Baby hat das Krabbeln schnell gelernt und entwickelt sich bald zum Meister.

    Ein Baby, das krabbeln kann, lernt auch Distanzen zu berechnen:
    Es weiß, dass sich Gegenstände in der Nähe oder weiter entfernt befinden und es kürzer oder länger braucht, um sich ihnen zu nähern.


    Außerdem lernt das Kind, das Gleichgewicht auf vier Stützpunkten zu halten.
    Wenn das Kind viel übt, kann es auch die Auge-Hand-Koordination verbessern.

    Es schaut auf den Boden und beobachtet, wo es seine Hand aufstützen muss, um vorwärts zu kommen.
    Wenn es beide Augen auf einen Punkt fokussiert, kann es unbewusst Sehbeschwerden wie Strabismus vorbeugen.

    Die räumliche Wahrnehmung, das Gleichgewicht und die Auge-Hand-Koordination sind in der ersten Lebensphase grundlegend, um das vestibuläre System auszubilden und so Stürze und Stolpern zu verhindern.

    Dies ist für Babys auch in der Schule wichtig, da sie dadurch schneller Lesen und Schreiben lernen.
    Krabbeln bietet dem Kind die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wohin es gehen will.
    Damit beginnt es, Entscheidungen zu treffen, was ihm später helfen wird, zu lernen und sich dem Leben zu stellen.

  • KokostrüffelDatum13.07.2022 11:32
    Thema von seemo im Forum Ideen und Austausch zu...

    Kokostrüffel lassen sich schon mit Kleinkindern prima zubereiten.

    Hier die Zutaten:

    1 Tasse gehackte Kokosnuss oder Kokosraspeln
    1 Dose Kondensmilch
    Ein Esslöffel Butter
    Kokosraspeln zum Dekorieren

    So werden die Kokostrüffeln zubereitet:

    1) Beginne damit, die Kondensmilch zusammen mit der Butter und den Kokosraspeln in einem Topf aufzukochen.
    Verrühre alles miteinander und lasse die Mischung für ein paar Minuten bei mittlerer Hitze köcheln, wobei du ständig umrührst.
    Ziel ist es, eine homogene Textur zu erhalten.

    2) Wenn die Zubereitung anfängt, einzudicken und sich vom Boden zu lösen, nimmst du den Topf vom Herd und lässt den Teig abkühlen.
    Dazu solltest du ihn auf einer Unterlage ausbreiten.

    3) Sobald er kalt ist, nimmst du mit einem Löffel Portionen des Teigs und formst kleine Kugeln daraus.

    4) Dann rollst du diese Kugeln in Kokosraspeln und gibst sie in eine Form.

    5) Zum Schluss stellst du sie in den Kühlschrank, damit sie die optimale Konsistenz erreichen, denn am besten servierst du sie kalt.

    Obwohl es noch andere Rezepte für Kokostrüffel gibt, ist dieses das einfachste.
    Außerdem benötigst du keinen Backofen, was die Arbeit erleichtert und es dir ermöglicht, sie gemeinsam mit deinen Kindern zuzubereiten.

    Viel Spaß :-)

  • Thema von seemo im Forum Schule und Lernen

    Hier sind einige Tipps für die Verhaltensregulation bei Kindern und Jugendlichen:



    Schaffen Sie eine strukturierte Umgebung:

    Eine klare und strukturierte Umgebung kann Kindern helfen, ihr Verhalten besser zu regulieren.

    Stellen Sie klare Regeln und transparent formulierte (verständliche) Erwartungen auf und sorgen Sie für eine konsistente Routine.



    Fördern Sie Selbstregulationsfähigkeiten:

    Helfen Sie Kindern dabei, ihre eigenen Gefühle und Impulse zu erkennen und zu verstehen. Unterstützen Sie sie dabei, Strategien zur Selbstberuhigung und zur Bewältigung von Frustrationen zu entwickeln.



    Bieten Sie Unterstützung und Anleitung:

    Geben Sie Kindern die notwendige Unterstützung und Anleitung, um angemessenes Verhalten zu lernen. Zeigen Sie ihnen alternative Verhaltensweisen und helfen Sie ihnen dabei, ihre Emotionen zu regulieren.



    Belohnen Sie positives Verhalten:

    Loben und belohnen Sie Kinder für ihr positives Verhalten. Dies kann ihre Motivation steigern und ihnen helfen, ihr Verhalten besser zu regulieren.



    Modellieren Sie angemessenes Verhalten:

    Kinder lernen viel durch Beobachtung. Zeigen Sie ihnen ein gutes Beispiel, indem Sie selbst angemessenes Verhalten zeigen und Ihre eigenen Emotionen regulieren.



    Schaffen Sie Möglichkeiten für körperliche Aktivität:

    Körperliche Aktivität kann Kindern helfen, überschüssige Energie abzubauen und ihre Emotionen zu regulieren. Bieten Sie ihnen regelmäßig die Möglichkeit, sich zu bewegen und aktiv zu sein.



    Geben Sie klare Anweisungen:

    Stellen Sie sicher, dass Ihre Anweisungen klar und verständlich sind. Verwenden Sie einfache und präzise Sprache, um Kindern zu helfen, zu verstehen, was von ihnen erwartet wird.



    Nutzen Sie positive Verstärkung:

    Verwenden Sie positive Verstärkungstechniken wie Belohnungssysteme, um Kindern Anreize zu bieten, ihr Verhalten zu regulieren und positive Verhaltensweisen zu zeigen.



    Schaffen Sie einen sicheren und unterstützenden Raum:

    Kinder sollten sich sicher und unterstützt fühlen, um ihr Verhalten besser regulieren zu können. Schaffen Sie einen Raum, in dem sie sich ausdrücken können und in dem ihre Bedürfnisse erfüllt werden.



    Suchen Sie professionelle Hilfe, wenn nötig:

    Wenn ein Kind weiterhin Schwierigkeiten mit der Verhaltensregulation hat, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe von einem Kinderpsychologen oder einem anderen qualifizierten Fachmann in Anspruch zu nehmen.



    Diese Tipps können dazu beitragen, die Verhaltensregulation bei Kindern zu verbessern.



    Jedes Kind ist einzigartig, daher kann es wichtig sein, verschiedene Ansätze auszuprobieren und anzupassen, um die individuellen Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen.



    Alltagsstrategien für Verhaltenskontrolle



    Die Verhaltenskontrolle im Alltag kann eine Herausforderung sein, insbesondere für Menschen mit bestimmten Bedürfnissen oder Herausforderungen.



    Hier sind einige mögliche Ideen von Alltagsstrategien, die vielleicht helfen können:



    Selbstreflexion und Achtsamkeit:

    Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit, um über Ihr eigenes Verhalten nachzudenken und achtsam zu sein. Achten Sie auf Ihre Reaktionen, Impulse und Emotionen und versuchen Sie, diese bewusst zu regulieren.



    Entwicklung von Routinen:

    Routinen können dabei helfen, Verhalten zu kontrollieren, da sie Struktur und Vorhersehbarkeit bieten. Erstellen Sie einen Zeitplan oder eine Routine, die regelmäßige Aktivitäten und Pausen beinhaltet.



    Stressmanagement:

    Stress kann zu impulsivem oder unkontrolliertem Verhalten führen. Finden Sie Strategien, um Stress abzubauen, wie zum Beispiel Entspannungstechniken, körperliche Aktivität oder Hobbys.



    Kommunikation:

    Klare und effektive Kommunikation kann helfen, Konflikte zu vermeiden und das Verhalten zu regulieren. Lernen Sie, Ihre Bedürfnisse und Grenzen auszudrücken und aktiv zuzuhören, um Missverständnisse zu vermeiden.



    Belohnungssysteme:

    Setzen Sie sich Ziele und belohnen Sie sich selbst für das Erreichen dieser Ziele. Dies kann die Motivation steigern und dazu beitragen, impulsives Verhalten zu reduzieren.



    Unterstützungssysteme:

    Suchen Sie Unterstützung von Freunden, Familie oder Fachleuten, wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihr Verhalten zu kontrollieren.

    Sie können Ihnen helfen, Strategien zu entwickeln und Sie bei der Umsetzung zu unterstützen.



    Gesunde Lebensweise:

    Eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Schlaf, regelmäßiger Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung kann dazu beitragen, das Verhalten zu regulieren.



    Entspannungstechniken:

    Lernen Sie Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation oder progressive Muskelentspannung, um Stress abzubauen und das Verhalten zu kontrollieren.



    Selbstkontrolle trainieren:

    Üben Sie bewusst die Selbstkontrolle, indem Sie sich kleinen Herausforderungen stellen und lernen, Ihre Impulse zu kontrollieren.



    Professionelle Hilfe:

    Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihr Verhalten zu kontrollieren, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe von einem Therapeuten oder Psychologen in Anspruch zu nehmen.

    Sie können Ihnen spezifische Strategien und Techniken zur Verhaltensregulation bieten.



    Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Strategien für jeden Menschen gleichermaßen wirksam sind.

    Es kann hilfreich sein, verschiedene Ansätze auszuprobieren und anzupassen, um diejenigen zu finden, die am besten zu Ihnen passen.



    Bei Fragen und Anliegen dürfen Sie sich gerne bei mir melden.



    Liebe Grüße,

    Andrea Berghaus

  • Direktive Spieltherapie bei KindernDatum05.02.2024 20:29
    Thema von seemo im Forum Direktive Spieltherapie
  • Thema von seemo im Forum Lernschwächen und Kon...

    Lernschwächen sind weit mehr als „schlechte Noten“.
    Sie betreffen Kinder oft auf einer viel tieferen Ebene – emotional, sozial und in ihrem Selbstbild.
    Was nach außen wie Unlust oder mangelnde Motivation wirkt, ist häufig Ausdruck von Überforderung, Unsicherheit oder wiederholten Misserfolgserfahrungen.

    Ein zentrales Problem ist der schleichende Verlust des Selbstwertgefühls.
    Kinder vergleichen sich mit anderen, erleben sich als „langsamer“ oder „weniger gut“ und beginnen, an sich selbst zu zweifeln.
    Dieser innere Druck kann dazu führen, dass sie Aufgaben vermeiden, sich zurückziehen oder sogar mit Widerstand reagieren.
    Nicht selten entstehen daraus Konflikte – im Klassenzimmer, im Elternhaus und auch im sozialen Umfeld.

    Im schulischen Kontext zeigen sich diese Konflikte oft durch Unruhe, Ablenkbarkeit oder Rückzug.
    Manche Kinder werden laut und auffällig, andere still und unsichtbar.
    Beides sind Strategien, um mit einem inneren Spannungszustand umzugehen. Lehrkräfte stehen dann vor der Herausforderung, Verhalten richtig zu deuten – denn hinter einem „störenden“ Kind verbirgt sich häufig ein Kind, das nicht mehr weiterweiß.

    Auch im Elternhaus kann die Situation belastend werden. Hausaufgaben entwickeln sich zum täglichen Konfliktfeld.
    Gut gemeinte Unterstützung wird vom Kind als Druck erlebt, während Eltern sich zunehmend hilflos fühlen.
    Es entsteht ein Kreislauf aus Erwartungen, Enttäuschung und Frustration auf beiden Seiten.

    Ein weiterer Aspekt ist die Angst vor Bewertung und Versagen.
    Kinder mit Lernschwierigkeiten entwickeln häufig eine hohe Sensibilität gegenüber Fehlern.
    Klassenarbeiten, Vorlesen oder mündliche Beiträge werden zu Stresssituationen.
    Diese Angst kann so stark werden, dass sie Lernprozesse blockiert und die Schwierigkeiten weiter verstärkt.

    Wichtig ist es, den Blick zu verändern: Weg von der reinen Leistung, hin zum Kind mit seinen individuellen Voraussetzungen.
    Lernschwächen sind kein Zeichen von mangelnder Intelligenz, sondern Ausdruck eines Entwicklungsbedarfs.
    Mit der richtigen Unterstützung können Kinder wieder Vertrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln.

    Ein entscheidender Schlüssel liegt in der Zusammenarbeit.
    Wenn Eltern, Schule und therapeutische Begleitung gemeinsam auf das Kind schauen, entstehen neue Handlungsmöglichkeiten.
    Verständnis, Geduld und gezielte Förderung helfen dabei, Konflikte zu entschärfen und positive Lernerfahrungen zu ermöglichen.

    In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie Kinder aufblühen, wenn sie sich gesehen und verstanden fühlen.
    Wenn kleine Erfolge möglich werden, wächst Schritt für Schritt das Vertrauen in die eigene Wirksamkeit.
    Und genau hier beginnt Veränderung – leise, aber nachhaltig.

    Lernschwierigkeiten sind kein Endpunkt.
    Sie sind ein Ausgangspunkt für Entwicklung, wenn wir bereit sind, genauer hinzuschauen.

    Liebe Grüße

    Andrea Berghaus

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